Durch einen Traumtreffer aus weiter Distanz von Joker Milos Pantovic hat der VfL Bochum die Partie gegen den SC Freiburg gedreht und schlussendlich etwas glücklich mit 2:1 (0:0) gewonnen. Vor heimischem Publikum gerieten die Bochumer in einem intensiven Spiel kurz nach der Pause erst in Rückstand, doch Sebastian Polter egalisierte prompt.

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Für Trainer Christian Streich war die Begegnung gegen Aufsteiger Bochum das 300. Bundesligaspiel an der Seitenlinie des SC Freiburg. Damit ist er erst der sechste Trainer in der Bundesligageschichte, der 300 oder mehr Spiele bei einem Klub auf der Bank gesessen hat. Zur Feier des Tages begannen die Freiburger offensiv: Nico Schlotterbeck verpasste mit einem Kopfball nur knapp das Ziel (6.). Der SC war oft einen Schritt schneller und entwickelte einen zunehmenden Offensivdrang. Bochums Keeper Manuel Riemann musste zu Beginn deutlich häufiger eingreifen als sein Gegenüber Mark Flekken. Die Freiburger belohnten sich jedoch nicht für ihren Auftritt – bei den Abschlüssen von Woo-Yeong Jeong (10.) und Kevin Schade (11., 18.) fehlte die Präzision und letzte Durchschlagskraft. Die größte Chance hatte dann Lucas Höler, der zwar zweimal innerhalb von Sekunden den Ball an Riemann vorbeibrachte, doch Vassilios Lampropoulos und Erhan Masovic retteten jeweils für ihren Torhüter (22.). Kurz vor der Halbzeitpause parierte Riemann einen Schuss von Schlotterbeck nach einer Ecke an den Pfosten (45.). Auf der anderen Seite gelang Bochum in der Offensive wenig, die Freiburger Defensive wurde vor keine großen Herausforderungen gestellt.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. So gingen die Gäste aus Freiburg nach Vincenzo Grifos Freistoß verdient in Führung: Philipp Lienhart vollendete per Kopf (51.). Doch fast im Gegenzug glich Polter nach einer Balleroberung von Anthony Losilla und einem Zuspiel von Gerrit Holtmann aus (54.). Freiburg schüttelte sich kurz und näherte sich danach immer wieder der erneuten Führung an. Mit einer Glanzparade verhinderte Riemann gegen Lucas Höler das zweite Gegentor (62.). Der VfL-Keeper stand nun wieder im Blickpunkt: Schlotterbeck (64.) und Nicolas Höfler (66.) scheiterten ebenso an Bochums Schlussmann. In der Schlussphase drangen beide Teams auf den Sieg, doch das glücklichere Ende hatten die Bochumer. Nach einem langen Schlag rutschte Lienhart aus, der Ball rollte zu Pantovic. Der Joker schoss die Kugel nahe der Mittellinie über den weit vor dem Tor stehenden Flekken zum 2:1 ins leere Tor (82.). Ein ähnliches Kunststück war dem Mittelfeldakteur schon beim Sieg gegen Hoffenheim gelungen. In einer spannenden Schlussphase verhinderte Flekken gegen Pantovic erst das 1:3 (87.), ehe Riemann Schlotterbecks Kopfball in der Nachspielzeit wieder an den Pfosten lenkte (90.+4).

Der zu Beginn in der Saison so stark gestartete SC Freiburg hat somit beim Jubiläum von Christian Streich die dritte Niederlage in Folge kassiert. Für Bundesliga-Rückkehrer Bochum war es dagegen der vierte Pflichtspielsieg in Serie im heimischen Stadion.

Die Startaufstellungen:

VfL Bochum: 1 Riemann – 16 Stafylidis, 4 Masovic, 24 Lampropoulos, 3 Soares – 8 Losilla – 38 Löwen, 20 Rexhbecaj – 10 Asano, 40 Polter, 17 Holtmann
Trainer: Thomas Reis

SC Freiburg: 26 Flekken – 17 Kübler, 3 Lienhart, 4 Schlotterbeck, 30 Günter – 8 Eggestein, 27 Höfler – 20 Schade, 32 Grifo – 29 Jeong, 9 Höler
Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)

#zdfbundesliga

45 Comments

  1. Kriegt Pantovic eine Entfernung von 1 km in der Bundesliga zusammen? Wenn der so weiter macht sehe ich schon die ersten Wetten darauf. Aber krank was Riemann alles gehalten hat. Eine starke Leistung von Freiburg und die werden noch einige Mannschaften schlagen, aber nicht den VfL

  2. Wie einfach jedes Tor von weiter weg immer als Traumtor gilt…klar ist es schwieriger von so weit weg zu treffen, aber soo toll war der Treffer jetzt nicht. Aber naja, macht sich als Videotitel natürlich gut.

  3. Krank wie die dann mit Mann und Maus verteidigen bei den Standards/Langen Bällen. Bin SC Fan, aber so sieht das aus wenn man alles reinwirft um das Gegentor zu verhindern

  4. Normaaal geht nich, datt muss dann eben Drama, Riemann und Pantovic sein 😆😉 Macht einfach Spaß VfL Fan zu sein, egal wie et im Mai auch ausgeht, an die Dinger gegen Hoffenheim und Freiburg wirdsich der geneigte VfL Fan noch ewig und drei Tage erinnern, soviel steht fest. Und wer hätte gedacht das 16 Punkte nach 13 Spieltage zu Buche stehen ??? Fazit, der Fussball "anne Castrop" lebt, der VfL ist endlich wieder da und das ist auch gut so.

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