Dank eines glücklichen 2:0-Erfolgs beim abstiegsbedrohten VfB Stuttgart konnte RB Leipzig seine Auswärtsmisere beenden und den ersten Dreier der laufenden Saison in der Fremde einfahren. Der VfB agierte couragiert, fand aber in Peter Gulácsi seinen Meister, der mehrfach glänzend parierte.

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Nach abwartenden ersten Spielminuten bekam RB Leipzig in der 10. Minute von Schiedsrichter Daniel Schlager einen Handelfmeter zugesprochen. Eine Hereingabe von Christopher Nkunku wehrte Konstantinos Mavropanos mit der Hand ab. Torjäger André Silva verwandelte souverän zur 1:0-Führung für die Gäste (11.). In der Folge zog sich Leipzig zurück und überließ dem VfB weitgehend das Spielgeschehen. Stuttgart fehlte in der Offensive aber zunächst die Durchschlagskraft, um die kompakt stehenden Leipziger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst kurz vor der Pause wurde der VfB zielstrebiger: Hiroki Ito (40.) und Wataru Endo (44.) scheiterten mit ihren Schüssen aber an RB-Schlussmann Gulácsi. Insgesamt blieben im ersten Durchgang auf beiden Seiten die Großchancen aus.

In der zweiten Hälfte wurde RB Leipzig wieder etwas aktiver und hatte durch Yussuf Poulsen eine
Doppelchance – den Versuch aus spitzem Winkel parierte VfB-Torhüter Florian Müller aber (49.). Dann übernahm der VfB schnell wieder die Initiative und Gulácsi rückte erneut in den Mittelpunkt: Der RB-Kapitän verhinderte mit drei Glanzparaden gegen Sasa Kalajdzic (55.), Orel Mangala (63.) und Waldemar Anton (67.) den Ausgleich. Ein mustergültiger Leipzig-Konter sorgte schließlich für die Vorentscheidung: Nkunku verlud erst Ito und vollendete dann eiskalt zum 2:0 (70.). Im Anschluss ließen die zuvor zielstrebigen Stuttgarter etwas nach.

RB Leipzig setzt mit dem dritten Sieg unter Trainer Domenico Tedesco seine Aufholjagd in Richtung Europapokal-Plätze fort. Für den VfB, der nur eines seiner letzten sechs Spiele gewonnen hat und zum vierten Mal in Folge torlos blieb, wird es im Kampf um den Abstieg dagegen immer bedrohlicher.

Die Startaufstellungen:

VfB Stuttgart: 1 Müller – 5 Mavropanos, 2 Anton, 37 Ito – 22 Führich, 3 Endo, 23 Mangala, 28 Nartey – 7 Coulibaly, 9 Kalajdzic, 50 Tibidi

Trainer: Pellegrino Matarazzo

RB Leipzig: 1 Gulácsi – 32 Gvardiol, 4 Orban, 2 Simakan – 3 Angelino, 44 Kampl, 14 Adams, 16 Klostermann – 18 Nkunku – 33 Silva, 9 Poulsen

Trainer: Domenico Tedesco

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim)

#zdfbundesliga

20 Comments

  1. Das Leben eines VfBlers:
    1.Unglückliches Gegentor bekommen
    2.Das Spiel machen aber keine Torchance reinmachen
    3. Dummen Konter fangen

  2. Mit dem ersten Auswärtssieg seit 280 Tagen kämpft sich Leipzig weiter nach oben, Stuttgart rutscht dagegen weiter ab und steht nun auf Platz 17. Wie seht ihr die Chancen auf den Klassenerhalt beim VfB?

  3. Man muss es jetzt einfach mal sagen, ja die Mannschaft ist jung und sie spielt oft nicht schlecht. Aber Stuttgart liegt nach dem Unentschieden von Bielefeld auf einem direkten Abstiegsplatz, so langsam müssen wieder Punkte her.

  4. Der Elfmeter war einfach nur ein Witz , also wenn das so einfach ist, dann sollte jetzt jeder Stürmer einfach nur aus 1 Meter Entfernung den Arm des Gegenspielers anschließen und schon gibt's Elfmeter , vollkommen überzogen.

  5. Wie kann man diese Sportart noch ernst nehmen, wenn durch solch lächerliche Elfmeter die Spiele vorentschieden werden? Völlig normale Körperhaltung, wenn man auf die Bewegung des Gegners reagieren können will.

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