Eintracht Frankfurt hat sich mit einem 3:1 (1:1)-Sieg beim SC Freiburg am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga den Einzug in die Champions League gesichert. Der SCF verlor durch die Niederlage den vierten Platz und wird in der kommenden Saison in der Europa League spielen.

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Ritsu Doan hatte Freiburg am Samstag mit seinem Führungstor schon vom Champions-League-Einzug träumen lassen (27. Spielminute). Die Tore von Ansgar Knauff (45.+4), Rasmus Kristensen (61.) und Ellyes Skhiri (63.) sorgten aber für den verdienten Auswärtssieg der Frankfurter, durch den die SGE ihren dritten Platz und damit den Königsklassen-Einzug bejubeln durfte.

“Für uns als Klub ist das eine Riesengeschichte”, sagte Frankfurts Sportdirektor Markus Krösche im Sportschau-Interview: “Es ist ein historischer Erfolg, dafür haben wir hart gekämpft.”

Die Partie war kaum angepfiffen, da führte im Parallelspiel Borussia Dortmund bereits. Es war im Vorfeld bereits davon auszugehen, dass der zuletzt überzeugende BVB sein Heimspiel gegen bereits abgestiegene Kieler erfolgreich gestalten würde. Dennoch verschärfte die Dortmunder Führung die Lage in Freiburg etwas: Freiburg rutschte in der Blitztabelle praktisch mit Anpfiff auf Rang fünf ab – und war damit unter Zugzwang. Die Freiburger starteten entsprechend offensiv in die Partie, ohne allerdings früh ins Risiko zu gehen. Der SC sammelte Ballbesitz, schlug erste Flanken in den Frankfurter Strafraum, gefährlich wurde es vor dem Tor von Kevin Trapp aber zunächst nicht. Die Gäste wiederum starteten verhalten, fanden dann aber ebenfalls in die Partie. Es entwickelte sich eine intensive Partie, die von der Spannung und der aufgeheizten Stimmung lebte.

Spielerisch gelang beiden Teams zunächst nicht viel, passend dazu resultierte der Freiburger Führungstreffer aus einem Standard. Philipp Lienhart, vor dessen langen Einwürfen in den Strafraum Eintracht-Trainer Dino Toppmöller im Vorfeld der Partie explizit gewarnt hatte, warf den Ball an den Fünfmeterraum, Matthias Ginter verlängerte und Doan vollendete volley aus zentraler Position.

Der verdiente Ausgleich gelang den Gästen dank einer Einzelaktion spät in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs – und unter Mithilfe der Freiburger Defensive. Knauff legte sich den Ball technisch fein über Lienhart hinweg in den Lauf vor. Der Österreicher, eigentlich immer noch gut postiert, säbelte beim Klärungsversuch am Ball vorbei, sodass Knauff rechts im Strafraum mühelos vollenden durfte.

Halbzeit zwei begann also unter den alten Vorzeichen: Freiburg brauchte ein Tor, zumal die Dortmunder im Parallelspiel auf 2:0 erhöht hatten. Der SC verbuchte wieder mehr Ballbesitz, hatte aber auch etwas Glück, als bei Johan Manzambis Handspiel im Strafraum zuvor eine hauchdünne Abseitsposition vorlag und so ein möglicher Strafstoß nicht mehr zur Diskussion stand. Ein weiterer Freiburger Patzer ermöglichte die Eintracht-Führung: Vincenzo Grifo verarbeitete den Ball unter Bedrängnis unsauber, die SGE spielte über Ekitiké schnell nach vorne. Mit etwas Glück landete der Ball bei Kristensen, der aus ca. 20 Metern abzog und flach ins linke Eck traf.

Keine drei Minuten später erhöhte die nun eiskalte Eintracht: Erneut Kristensen kam infolge eines Standards rechts im Strafraum zum Schuss, am langen Pfosten hielt Ellyes Skhiri den Fuß hin. Vom auf die Linie zurückgeeilten Manzambi prallte der Ball ans Aluminium, von dort zurück an Manzambis Rücken und über die Torlinie. Das Tor wurde von der DFL Skhiri zugeschrieben. Frankfurt führte mit 3:1 und hatte die Champions League nun klar vor Augen. Freiburg versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, Trainer Schuster wechselte offensiv, es fehlte aber die Durchschlagskraft. Der SC brachte kaum noch etwas nach vorne zustande, auch die Körpersprache wurde zunehmend negativer. Stattdessen hätte die Eintracht durch Ekitiké (88.) nach einem Konter noch ihr viertes Tor erzielen können.

Startaufstellungen:

SC Freiburg: Atubolu – Rosenfelder, Ginter, Lienhart, Makengo – M. Eggestein, Manzambi, Doan, Höler, Grifo – Adamu

Trainer: Julian Schuster

Eintracht Frankfurt: Trapp – Collins, R. Koch, Theate – Kristensen, Skhiri, Brown, Larsson, Chaibi – Knauff, Ekitiké

Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter: Benjamin Brand

#Bundesliga #SportschauBundesliga

26 Comments

  1. Bei Frankfurt ist es in den letzten Jahren irgendwie auch immer ein unterschiedlicher internationaler Wettbewerb, oder?
    Die nehmen einfach mal alles mit 😂

    Herzlichen Glückwunsch an euch.

  2. Frankfurt Einfach 5 jahre am stück international
    2021/22 EL
    2022/23 CL
    2023/24 UECL
    2024/25 EL
    2025/26 CL
    Hinter BVB, bayern, bayer und RB die 5. Stärkste kraft in DE!

  3. Auch wenn's am Ende nicht für die Championsleague gereicht hat für Freiburg, wirklich Respekt für die starke Saison.
    Nach all den Jahren unter Streich, so durchzustarten ist wirklich keine Selbstverständlichkeit!

  4. Ich habe vor dem Spiel das Glücksbringer- Final- Trikot von Borre gesucht und nicht gefunden und mir dann noch schnell im Eintracht- Shop ein Trikot, mal in Orange, gekauft und mit der Nummer 13 und Kristensen beflocken lassen und siehe da; es hat offensichtlich Glück gebracht und er wurde Spieler des Spiel und mehr noch, hat auch gesagt; dass er kein Bock mehr auf Fußball hatte, bevor er zur Eintracht kam, was ich toll finde, da ich ehrlicherweise selbst gerade ein kleines Tief habe und mir das Mut macht. Ich war den ganzen Tag hippelisch und konnte erst nach Abpfiff essen, das Trikot habe ich noch immer an, bin leider erkältet, aber ich freue mich mega und hoffe eine Karte zu ergattern, weil ich mit meinen fast 50 Lenzen und allem, was ich mit dem Verein erlebt habe (hatte bereits im Alter von drei Jahren einen Fußball u.a. mit der Unterschrift von Detari und habe Yeboah und Co. noch im Stadion gesehen, aber auch Abstiege und Aufstiege erlebt) schon wahnsinnig gerne noch mal diese Hymne live im Stadion hören würde! Das Kristensen-Trikot habe ich noch nicht gewaschen und seit dem Anpfiff an und noch nicht ausgezogen. Wahnsinn! #nurdieSGE #EintrachtFrankfurt

  5. das war kein "Geschenk" an Ansgar Knauf, sondern eine Sonderleistung von Knauf. Das Luftloch schoss der Verteidiger beim 1:1 weil er durch den Hackentrick seine Präzision bei der Orientierung und Standbeinhalt verloren hat, also nur weil Angsar diese geniale Aktion mit der Hacke gelang

  6. Wie gegen Leverkusen letztes Heimspiel oder Leipzig Pokalfinale, es ist sicher, egal wie hoch der SC führt, Sie verlieren am Ende das ganz große Ding. Tauscht bitte euren Psychologen, Mentaltrainer aus.😂

  7. Frag mich immer noch die das 1:3 zählen darf obwohl 2 Freiburger auf dem Boden liegen. Rosenfelder hat sogar im Gesicht geblutet… Muss der Schiedsrichter abpfeifen…

  8. Rom, Mailand oder London, Moskau, Wien oder Athen, ob mit Bus oder Bahn, ob mit Flugzeug, scheißegal, Eintracht Frankfurt international“

  9. Haha Freiburg, einen großen Kampf habt ihr hier geliefert doch gegen unsere Serie hat das nicht gereicht. Danke für diesen Kampf und viel Glück in der Euro League. Wir werden uns mit den Champions messen.

    Grüße aus Dortmund