Frankfurt-Spektakel gegen Hoffenheim
Was für ein Spektakel in Frankfurt! Die Eintracht feiert gegen Hoffenheim den nächsten Sieg. Die Offensive um Randal Kolo Muani wirbelt wieder kräftig.
Bereits seit 2019 spielt Daichi Kamada für Eintracht Frankfurt, doch erst seit dieser Saison entwickelt sich der Japaner immer mehr zum Leader der SGE.

Tempo, Tricks, Tore: Eintracht Frankfurt bleibt in der Bundesliga dank einer offensiven Galavorstellung auf der Überholspur. Das Team von Trainer Oliver Glasner bezwang die TSG Hoffenheim verdient mit 4:2 (3:1) und kletterte vorbei an Borussia Dortmund auf einen Champions-League-Rang.

Vier Tage vor dem prestigeträchtigen Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 zelebrierten die Hessen phasenweise Zauberfußball, leisteten sich aber auch einige defensive Unaufmerksamkeiten.

„Deutscher Meister wird nur die SGE“, sangen die freudigen Anhänger immer wieder – auch wenn Titelverteidiger Bayern München an der Tabellenspitze noch fünf Punkte vorausliegt. Djibril Sow (6.), Randal Kolo Muani (8.), Dina Junior Ebimbe (29.) und Jesper Lindström (56.) trafen zum siebten Sieg in den vergangenen acht Pflichtspielen.
Baumgartner und Kabak treffen für Hoffenheim

Die zu fehlerhaften Gäste blieben ihrerseits in der vierten Partie nacheinander sieglos, Christoph Baumgartner (38.) und Ozan Kabak (46.) betrieben lediglich Ergebniskosmetik.

Auch vor diesem Hintergrund und natürlich angesichts des guten Laufs der vergangenen Wochen hatte Glasner sein Team vor Nachlässigkeiten gewarnt. „Wir dürfen nicht halbherzig an die Sache rangehen. Mit Schmetterlingen im Bauch gewinnen wir kein Spiel“, betonte der Österreicher.

Nach der stimmungsvollen Verabschiedung des langjährigen Abwehrchefs Martin Hinteregger legte sein Team denn auch los wie die Feuerwehr. Erst setzte sich Sow im Strafraum robust durch und vollstreckte durch die Beine von Oliver Baumann.

Kolo Muani und Co. offensiv nicht zu bremsen

Danach ließ der TSG-Schlussmann einen eigentlich zu zentralen Fernschuss von Lindström nach vorne klatschen, und Kolo Muani versenkte den Abpraller wuchtig. Auch danach blieb die Eintracht ohne ihren angeschlagenen Kapitän Sebastian Rode voll auf dem Gaspedal.
Frankfurt hätte noch höher gewinnen können

Stattdessen vollendete Ebimbe auf der Gegenseite eine tolle Kombination völlig freistehend. Der Anschluss von Baumgartner per Kopf nach Ablage von Kabak kam dann aus dem Nichts.

Breitenreiter reagierte auf den pomadigen Auftritt seiner Elf zur Pause mit einem Doppelwechsel. Kabak sorgte nach wenigen Sekunden mit einem wuchtigen Distanzschuss wieder für Spannung.

Obwohl die Kraichgauer in Folge besser mitspielten, wirkte die Eintracht stets etwas reifer – und ließ dabei nach dem Treffer von Lindström sogar noch weitere Hochkaräter aus.

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#SPORT1 #bundesliga

27 Comments

  1. Ich bin 32 Jahre alt und seit 26 Jahren mit dem SGE-Syndrom infiziert. Was 2022 abging ist der Höhepunkt meiner Eintracht liebe. Danke für alles! Selbst wenn ihr jetzt alles verliert bleibt das einfach unvergessen. Die Eintracht hat die größte Gemeinschaft in Europa. Das nimmt schon südamerikanische Verhältnisse an.

  2. hoffenheim ist irgendwie immer gut aber auch nicht wenn die gut sind hatte man die vorher nicht aufm schirm und wenn die kacke sind hat damit mit keiner gerechnet aber wenn die jedes jahr im mittelfeld chillen redet keiner über die

  3. Erinnert mich an die unvergessenen 90ziger Jahre als die Allstars der Eintracht einen ungewöhnlich Zauberfussball spielten und 3 mal infolge unglücklich am Meistertitel scheiterten.
    Mit dem Klassenerhalt wurde eine neue Ära eingeläutet … Dafür wurden der DFB/ Uefacup gewonnen, die Championsleaugeteilnahme gesichert und Eintracht spielt wieder eine gute Saison in der Bundesliga…forza SGE🦅❤️

  4. Ohne Witz an Eintracht stelle würde ich den unter 100 mio nicht gehen lassen . Glaube der hat ja sogar bis 2028 Vertrag 😄 muss man echt neidlos anerkennen Weltklasse Transfer der Eintracht

  5. Eintracht Frankfurt wird eine starke Saison spielen und wird 6. Die TSG 1899 Hoffenheim hingegen wird eine gute Saison spielen und wird 9 ..

  6. Bei aller Freude und allem Lob gibt es auch Verbesserungspotenzial. Nach 30 Minuten hätte es eigentlich schon 6:0 stehen müssen und das ohne alle Großchancen auszunutzen. Stattdessen kassiert man kurz vor der Halbzeit ein gegentor und 36 (!) Sekunden nach Wiederanpfiff den den Anschlusstreffer. Fazit: Es gibt zwei Baustellen, an denen Glasner dringend mit den Adlern arbeiten muss. Zum einen die Chancenverwertung (gegen tief und kompaktstehende Mannschaften bekommt man nicht so viele Chancen) und die defensive Kompaktheit. Bekommt Glasner beides in den Griff, kann die SGE in dieser Saison noch außergewöhnliches erreichen.
    In diesem Sinne…
    Forza SGE !!! 🦅💪

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