Angeführt von Dreifachtorschützin Lea Schüller haben die Titelsammlerinnen von Bayern München mit dem ersten Double den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Die Deutschen Meisterinnen bezwangen im DFB-Pokalfinale in Köln den Underdog Werder Bremen mit 4:2 (2:1) und krallten sich zum zweiten Mal nach 2012 die Silbertrophäe.

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Vor 25 Jahren war der TSV 1860 München Derbysieger gegen den FC Bayern, dann kam der Absturz. Vor der Insolvenz rettete sie Investor Hasan Ismaik, doch statt Aufbruch folgten Machtkämpfe, Missverständnisse und Misstrauen. Jetzt könnte sich erneut ein Machtwechsel anbahnen. Hasan Ismaik hat erklärt, nach 14 Jahren seine Anteile verkaufen zu wollen – und sorgt mit seiner Preisvorstellung für Aufsehen. Wie steht es um den Münchner Verein aus Giesing, wäre der Ausstieg von Ismaik die Rettung? Das siehst du in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/UU6/

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Die 45.146 Zuschauer, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundestrainer Christian Wück, sahen bei sommerlichen Temperaturen einen Traumstart des siebenmaligen Meisters. Nachdem Giulia Gwinn das Lattenkreuz traf, köpfte Lea Schüller (6.) den Abpraller aus rund zehn Metern völlig unbedrängt ein. Der Underdog blieb trotz des Rückschlags mutig. Nach einer Viertelstunde erhöhte München den Druck. Schüller (17.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an den starken Werder-Torhüterin Livia Peng. Wieder antwortete Bremen, mit dem Schuss von Sophie Weidauer (20.) hatte Mahmutovic keine Probleme. Bei München lief viel über die linke Seite mit Klara Bühl und Carolin Simon, die ihren Treffer selbst einleitete und dann aus rund acht Metern wuchtig abschloss (30.). Wieder wurde die unaufmerksame Werder-Abwehr um Kapitänin Lina Hausicke eiskalt bestraft, dann musste auch noch Maria Penner angeschlagen raus, für sie kam Lara Schmidt (35.). Einen Kopfball von Sydney Lohmann (43.) entschärfte erneut Peng, im Anschluss sorgte wie aus dem Nichts ein Konter für Partystimmung im Bremer Block: Auf Zuspiel von Tuana Mahmoud vollstreckte Rieke Dieckmann ins linke Eck (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Die Bayern drückten, Peng rettete die Bremerinnen, die sich ihrerseits auf Nadelstiche konzentrierten. Dann stellte Schüller erneut per Kopf den alten Vorsprung wieder her, ehe sie mit einem Flachschuss auf 4:1 erhöhte. In der Schlussphase wurde Juliane Wirtz, deren Bruder Florian anders als die Eltern nicht im Stadion war, für Dieckmann eingewechselt (83.). Larissa Mühlhaus verkürzt in der Nachspielzeit nochmal sehenswert per direktem Freistoß auf 4:2 (90.+4).

Die Aufstellungen:

FC Bayern München: Mahmutovic – Gwinn, Viggosdottir, Eriksson (86. Ulbrich), Simon (56. Hansen) – Lohmann (77. Dallmann), Zadrazil – Harder (86. Caruso), Damnjanovic (77. Zigiotti), Bühl – Schüller
Trainer: Alexander Straus

SV Werder Bremen: Peng – Penner (35. Schmidt), Nemeth, Ronan – T. Mahmoud, Dieckmann (83. Wirtz), Hausicke, Walkling (46. Sternad), Wichmann (68. Wieder) – Mühlhaus, Weidauer (83. Papai)
Trainer: Thomas Horsch

Schiedsrichterin: Annika Kost (Schwerte)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfdfbpokal

20 Comments

  1. Ich war gestern da und war für bayern habe aber auch sehr gesehen wie Werder Bremen gekämpft hat deshalb ein großes Lob an Werder Bremen

  2. Warum attackieren die Außenverteidigerin nie die Flügelstürmer ?! Gibt es da ein Grund für …? Schauen immer nur blöd zu bis der Ball dann gespielt wird 😂

  3. Diese öffentlich-rechtlichen Totalversager haben es natürlich nicht nötig, das ganze Spiel zu zeigen. Unglaublich. Oder eigentlich doch eher mnormal.