Mit einem furiosen Sieg gegen RB Leipzig festigt Eintracht Frankfurt am 31. Spieltag Platz drei in der Fußball-Bundesliga. Ansgar Knauff trifft doppelt und sorgt für einen Platzverweis.

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Im Kampf um die Champions-League-Plätze hat Eintracht Frankfurt RB Leipzig durch einen verdienten 4:0 (1:0)-Sieg distanziert. Ansgar Knauff traf als Mann des Tages doppelt (21., 53.) und holte die Rote Karte gegen El Chadaille Bitshiabu heraus (50., Notbremse). Ebenfalls stark war Hugo Ekitiké mit einer Torvorlage und dem Tor zum 3:0 (67.). Den vierten Treffer erzielte Nationalspieler Robin Koch (71.).

Mit einer beeindruckenden Vorstellung festigte die Eintracht den dritten Tabellenplatz und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf die Leipziger auf Platz fünf. Drei Spieltage vor Schluss stehen die Chancen auf einen Platz in der Champions League, für den auch Rang vier reichen würde, bestens.

Die Leipziger enttäuschten auf ganzer Linie, höher als 0:4 haben sie noch nie in ihrer Bundesligageschichte verloren. Sie laufen Gefahr, ganz aus den europäischen Plätzen herauszurutschen. Der Vorsprung auf Mainz 05 auf Platz sieben beträgt nur zwei Punkte bei schlechterem Torverhältnis.

Von Beginn an hatte die Eintracht das Spiel kontrolliert, ohne zu sehr ins Risiko zu gehen. Hinzu kam Effizienz, gleich der erste Torschuss saß: Hugo Ekitiké bekam den Ball an der Mittellinie, dribbelte sich in eine perfekte Position, um Knauff zu bedienen. Der entwischte dem zu langsam zurücklaufenden Castello Lukeba und verwandelte frei vor Maarten Vandevoort in die linke Ecke. Vandevoordt ersetzte Peter Gulacsi (Gehirnerschütterung) im Leipziger Tor.

Die Führung verschaffte der Eintracht zusätzliche Sicherheit, während Leipzig erstaunlich harmlos blieb. Knauff hätte noch vor der Pause aus zehn Metern erhöhen können, aber El Chadaille Bitshiabu rettete für den bereits geschlagenen Vandevoordt auf der Linie. Wieder hatte Ekitiké sehenswert vorbereitet.

Leipzigs Interimstrainer Zsolt Löw reagierte auf die schwache Offensivleistung seines Teams, brachte Edeljoker Lois Openda zur zweiten Halbzeit für Kosta Nedeljkovic. Ein möglicher RB-Aufschwung wurde aber nach nur fünf Minuten jäh ausgebremst. Verteidiger Bitshiabu berechnete einen angeschnittenen weiten Pass falsch und kam dann gegen Knauff einen Schritt zu spät. Er brachte den Frankfurter als letzter Mann zu Fall und sah zurecht Rot.

Der anschließende Freistoß aus 18 Metern führte zum 2:0. Arthur Theate knallte den Ball mit dem Vollspann auf Tor, wo Vandevoordt so gerade noch die Hände hochreißen konnte. Den Abpraller nahm Knauff reaktionsschnell volley und traf perfekt ins Netz.

Es war der vorzeitige Knock-out für die Leipziger, sie traten im Anschluss kaum noch offensiv in Erscheinung. Stattdessen erhöhte Ekitiké nach einer Flanke von Jean-Matteo Bahoya per Kopf. Mit seinem 15. Saisontreffer holte er Omar Marmoush ein, der im Winter zu Manchester City gewechselt war.

Koch beseitigte mit dem 4:0 per Kopf nach einer Ecke die letzten Zweifel an einem Frankfurter Sieg. Sein dritter Saisontreffer bedeutet einen persönlichen Bestwert.

Startaufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, R. Koch, Theate – Collins, Skhiri, Larsson, Brown, Knauff, Bahoya – Ekitiké

Trainer: Dino Toppmöller

RB Leipzig: Vandevoordt – Geertruida, Klostermann, Bitshiabu – Nedeljkovic, Seiwald, Lukeba, R. Baku, Baumgartner, Xavi – Sesko

Trainer: Zsolt Löw

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck

#bundesliga #sportschaubundesliga

28 Comments

  1. Pay to glory geht in Frankfurt unter.
    Wie gut einfach Frankfurt ist, ist heftig. Haben krasse Spieler verloren und spielen einfach, als wäre nichts passiert.
    Leipzig ist zuletzt mies.

  2. Frankfurt spielt RB-Fußball 
    Glückwunsch !!! 
    Baumgartner, Vermeeren, Seiwald… der Inbegriff für Mittelmaß
    Openda,Sesko…behäbige Stürmer und Xavi als Kapitän überfordert

  3. Katastrophales Spiel von Leipzig und da wird sich in nächster Zeit einiges bzw.vieles ändern müssen.Bin der festen Überzeugung das Leipzig zu der alten Spielweise und Stärke wie unter dem Trainer Nagelsmann zurück kommt.

  4. Absolut souverän und völlig verdient! Das Tor von Ekitike kann man ggf. abpfeifen, weil er sich mit beiden Händen aufstützt. Aber es ist wie (fast) immer: Wir orientieren uns am Gegner. Wenn wir bei Augsburg etc. nicht so viele unnötige Punkte liegen ließen, wäre ein echtes Meisterschaftsrennen.

  5. 1:25 warum wäre das kein Treffer? Bei Ecke, Einwurf und Abstoß gibts kein Abseits, und Larsson hatte keinen Ballkontakt. Oder haben sich die Regeln schon wieder geändert? Checks gerade nicht. (Die Fahne war ja auch erst oben, nachdem der Ball erst später über die Seitenlinie war)

  6. Und was stand jetzt auf dem Zettel ?!? Wenn man es so journalistisch anteasert, sollte man auch für Aufklärung sorgen, oder ? 😮